Reinheimer FDP stellt klar:

Im Rahmen einer außerordentlichen Vorstandssitzung diskutierten die Reinheimer Liberalen ihre Wahlaussagen und verglichen diese mit denen der um Mandate im Reinheimer Parlament kämpfenden übrigen Parteien.

Windenergie
Zunächst stellten die Liberalen fest, dass das Thema „Windenergie“ außer der FDP von den Reinheimer Parteien, die auch im Hessischen Landtag vertreten sind, völlig unbeachtet bleibt.
Alle im Hessischen Landtag vertretenen Parteien lehnten 2015 den von der FDP eingebrachten Gesetzesvorschlag zur „H10¬Regelung“ ab. Mit dieser gesetzlichen Regelung wäre der Mindestabstand zwischen Windkraftanlagen (WKA) und der Wohnbebauung auf das Zehnfache ihrer Nabenhöhe + Radius des Rotors festgelegt worden.
Deshalb gilt weiterhin: 1.000 m Abstand zwischen WKA und Siedlungen und 600 m Abstand zwischen WKA und Weilern (z.B. Hundertmorgen). Diese Regelung stammt noch aus einer Zeit, in der die WKA durchschnittliche Höhen von 70m hatten – gegenüber der heutigen Höhe von ca. 200m.
Aussagen örtlicher Parteien, die die Resolution bezüglich der H10-Regelung befürworteten, werden von ihren jeweiligen übergeordneten Parteilinien im Hessischen Landtag nicht getragen! Um den Koalitionspartner Bündnis 90/Grüne nicht zu verärgern, verschweigt die Reinheimer SPD sogar die Kompetenz des hessischen Grünen-Umwelt-und Energieministers sowie die der Grünen-Regierungspräsidentin für die Zuständigkeit von Windkraftanlagen.

Straßenbau
Das Thema „Umgehung Bundesstraße 426“ wird von der Reinheimer SPD dargestellt, als wäre der Hessische Ministerpräsident für eine Problemlösung verantwortlich. Dabei scheint den Sozialdemokraten entgangen zu sein, dass das für Straßenbau zuständige hessische Verkehrsministerium vom Grünen-Minister „Tarek al Wasir“ geleitet wird und für Bundesstraßen die aus SPD und CDU gebildete Bundesregierung zuständig ist. Weder die Reinheimer Sozialdemokraten noch die Reinheimer Bündnis90/Grünen haben sich bei ihren Bundestagsabgeordneten und Regierungsvertretern bzw. ihrem Hessischen Verkehrsminister und ihren Landtagsabgeordneten für eine B426-Umgehung zum Wohle der Reinheimer Einwohner stark gemacht. Hingegen weist das FDP-Wahlprogramm für den Landkreis Darmstadt/Dieburg eindeutig den Vorrang für die B426-Umgehungen für Hahn-Wembach, Reinheim und Lengfeld aus.
Beim Lob, welches sich die SPD bei der B38- Umgehung einheimst, wird verschwiegen, dass die Verantwortung für den Bau dieser Umgehung seinerzeit beim Hessischen FDP-Verkehrsminister Posch, später Rentsch sowie der CDU/FDP- Bundesregierung lag und durch energisches Eintreten der Reinheimer Liberalen die Realisierung unterstützt wurde. Im Vorfeld der Realisierung der B38-Umgehung stand aufgrund einer Initiative des Reinheimer FDP-Ortsverbandes der damalige hessische Verkehrsminister Posch (FDP) im Rahmen einer Bürgerversammlung im Hofgut den Reinheimern zur Klärung offener Fragen und Entgegennahme von Änderungswünschen zur Verfügung.

Haushalt
Das Thema „Haushalt 2016“ für Reinheim bildet die nächste Falschaussage im Sozialdemokratischen Hochglanzprospekt. Offensichtlich ist der Verfasser des entsprechenden Artikels nicht ausreichend mit der Hessischen Landesgesetzgebung vertraut. Es ist zwar richtig, dass die Gemeindevertretung über den jeweiligen Haushaltsplanentwurf berät und die Haushaltssatzung beschließt, jedoch ist Voraussetzung, dass nach der Hessischen Gemeindeordnung der Gemeindevorstand, d.h. der Bürgermeister mit dem Magistrat einen ausgeglichenen Haushaltsplanentwurf vorzulegen hat oder, im Falle eines Defizits, ein Haushaltssicherungskonzept dem Haushaltsplan beizufügen hat. Beides ist im November letzten Jahres nicht geschehen. Da die Voraussetzungen zur Beratung und Verabschiedung eines Haushaltsplans durch den Magistrat nicht erfüllt waren, kann nicht von einer Verweigerung der Stadtverordnetenversammlung gesprochen werden. Sie hat diesen vorgelegten Haushaltsplan gar nicht verabschieden dürfen, weil er ohne Haushaltssicherungskonzept unvollständig ist und von der Kommunalaufsicht hätte zurückgewiesen werden müssen. Während der gesamten Verhandlungszeit über den Haushalt 2016 gab es weder in den Ausschüssen, noch im Stadtparlament Vorschläge der SPD oder Bündnis 90/Grünen, das Haushaltsplandefizit zu verringern, da es beiden Parteien bewusst ist, dass dies nur durch Ausgabenverringerungen oder Einnahmeerhöhungen möglich ist. Beide Maßnahmen sind jedoch im Kommunalwahlkampf Tabuthemen, denn mit beiden lassen sich keine Wahlen gewinnen. Wie bereits aus mehreren Presseveröffentlichungen hervorgeht, will jedoch die Rathauskoalition bei Unterstellung eines Wahlsieges nach der Wahl die Katze aus dem Sack lassen. Auch hier wird nicht ehrlich für die Reinheimer Bürger gehandelt. Die Unfähigkeit der eigenen Partei wird einfach als Blockadepolitik der Anderen bezeichnet. Die FDP hofft, dass es genügend Wähler gibt, diese unsaubere Politik zu durchschauen. Falsche Informationen werden durch Wiederholung nicht wahr!

Gewerbepolitik
Das Thema „Gewerbepolitik“ zeigt weiterhin eine große Fehlleistung der gegenwärtigen Stadtregierung auf. Da es für einen Gemeindevorstand unabdingbar ist, mit den in der Gemeinde ansässigen Unternehmen einen ständigen Dialog zu führen, hätte er bei einer vorausschauenden Politik schon handeln müssen, als erkennbar wurde, dass Gewerbesteuer-Verluste in siebenstelliger Höhe auftreten. Ein notwendiges Gewerbeansiedlungskonzept ist jedoch nicht zu erkennen. Die Bürger stattdessen darauf hinzuweisen, dass infolge dieser Unfähigkeit des Gemeindevorstandes künftig keine Windelsäcke mehr finanziert werden können, zeugt von einer nicht zu überbietenden Geschmackslosigkeit.

Gerd Jeromin, FDP-Ortsverband Reinheim

Wählen sie am 06. März Liste 5 FDP

Am 6. März 2016 sind in Reinheim Kommunalwahlen. Wir freuen uns, Ihnen unseren Flyer vorstellen zu dürfen. Unseren Programmtext sowie unsere Kandidaten finden Sie auch auf unserer Sonderseite zur Kommunalwahl.

Wir setzen uns unter anderem ein für:

FDP Reinheim diskutiert Haushalt 2016

Im Mittelpunkt ihrer ersten Mitgliederversammlung im Jahr 2016 standen bei der Reinheimer FDP erwartungsgemäß der bevorstehende Kommunalwahlkampf und die damit im Zusammenhang stehenden Haushaltsdiskussionen im Reinheimer Stadtparlament und in den Ausschüssen.

Da der Gemeindevorstand, d.h. der Bürgermeister und der Magistrat im November 2015 der Stadtverordnetenversammlung einen nach Hessischer Gemeindeordnung (HGO) rechtswidrigen defizitären Haushaltsplan 2016 vorlegte, der nicht von einem Haushaltssicherungskonzept begleitet ist, war es für die Stadtverordneten nicht möglich, diesen Haushaltsplan zu beschließen. Die HGO sieht nur zwei Möglichkeiten für die Einbringung eines Haushaltsplans vor: entweder der Haushaltsplan ist ausgeglichen (wie in allen Jahren zuvor) oder ein defizitärer Haushaltsplan enthält ein Haushaltssicherungskonzept, aus dem hervorgeht, wie das Defizit in der nächsten Zeit beseitigt werden kann. Weil ein Ausgleich nur über Ausgabenverringerungen (z.B. Verringerung von Zuschüssen an Vereine) oder über Einnahmeerhöhungen (d.h. Steuererhöhungen) ausgeglichen werden kann und beide Maßnahmen für die Reinheimer Mitbürger mit finanziellen Einbußen verbunden sind und damit negative Auswirkungen auf das im März entstehende Wahlergebnis haben könnten, wurden vom Magistrat diese Möglichkeiten nicht in ein Haushaltskonsolidierungskonzept aufgenommen und stattdessen die nicht den Rathausparteien zugehörenden Stadtverordnetenfraktionen aufgefordert, entsprechende Maßnahmen vorzuschlagen. Da der Gemeindevorstand nach HGO das alleinige Recht und die Pflicht hat, einen Haushaltsplan aufzustellen, ist es rechtlich nicht zulässig, diese Aufgabe auf die Gemeindevertretung zu verlagern. Wie auch aus den Presseartikeln des SPD-Fraktionsvorsitzenden hervorgeht, wollen in Erwartung eines rot-grünen Wahlsieges die Rathausparteien SPD und Bündnis90/Grüne die ihnen jetzt schon bekannten schmerzhaften Maßnahmen zum Haushaltsausgleich erst nach der Kommunalwahl in einen geänderten Haushaltsplan aufnehmen. Dieses Ziel wird nur erreicht, wenn es gelingt, den Beschluss über den Haushaltsplan über den 6. März 2016 hinauszuzögern.

Derzeit sprechen die Anzeichen dafür, denn vom Reinheimer Kreis und der FWG wurden zwecks Defizitbeseitigung Änderungsanträge eingebracht, die erwartungsgemäß zunächst zur Beratung in die Ausschüsse verwiesen werden und damit die Ablehnung des Haushalts vor der Kommunalwahl verhindert wird.

Die FDP in Reinheim sieht derzeit zwei wichtige Fragen noch unbeantwortet, nämlich: Wie kann bei einem defizitären Haushalt eine Rücklagenerhöhung um mehr als 100.000€ begründet werden und warum wird das Defizit von rd. 1.3 Mio € nicht aus den Rücklagen von über 1.6.Mio € gedeckt. Beides ist nach der Hessischen Gemeinde-Haushaltsverordnung möglich.

FDP Reinheim stellt Kandidatenliste und Wahlprogramm auf

Während seiner Mitgliederversammlung am 19.11.2015 stellte der FDP- Ortsverband Reinheim seine Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2016 auf. Vorausgegangen war ein Beschluss, dass die FDP Reinheim – wie in den Legislaturperioden zuvor – auch diesmal wieder eine eigene Liste aufstellt und sich im Falle der Wiederwahl eine Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen offenhält. Die Liste wird von dem amtierenden Stadtverordneten Klaus Haberstroh angeführt. Auf den nächsten Listenplätzen finden sich weitere erfahrene FDP- Mitglieder des FDP- Ortsverbandes wie z. B Gerd Jeromin und Barbara v. Saary.

Die FDP-Kandidaten werden sich für eine sinnvolle Nutzung der Windenergie nur dann einsetzen, wenn dabei die Lebensqualität der in der Umgebung lebenden Mitbürger auch dauerhaft gewahrt wird. Gleichzeitig werden die Kandidaten auch weiterhin alle Bestrebungen unternehmen, um den Reinheimer Mitbewohnern größere Mitwirkungsrechte bei der Gestaltung ihres Lebensraums zu ermöglichen. Hierzu ist eine konsolidierte Haushaltspolitik von großer Bedeutung.

Es kann nicht sein, dass im Wissen um einen erkennbar nicht ausgeglichenen Haushalt 2016 Verpflichtungen eingegangen werden und den Parlamentariern die Aufgabe übertragen wird, Ausgleiche zu schaffen. Die FDP ist keinesfalls gegen die Durchführung weiterer Bauvorhaben, solange sie mit den zur Verfügung stehenden Mitteln realisiert werden können. Möglicherweise müssen bestimmte Ausgaben zwar nicht verhindert, aber über mehrere Jahre gestreckt werden.

Prestige-Objekte, bei denen schon jetzt erkennbar ist, dass sie in den Folgejahren keine Kostendeckung erzielen werden, wie z.B. der Park-& Ride-Parkplatz nördlich der Bahnlinie, über dessen Nutzen die Meinung in der Bevölkerung ohnehin sehr gepalten ist, könnten durchaus in spätere Haushaltsjahre verschoben werden.

Bei einem Haushaltsdefizit von 1,5 Mio. € sieht die FDP wenig Sinn, an 3- und 4-stelligen Förderbeträgen für Vereine zu sparen, da diese nur „Tropfen auf dem heißen Stein“ darstellen.

Andererseits muss aber auch gewährleistet sein, dass die in Sozialwohnungen lebenden Mitbürger menschenwürdig untergebracht werden. Maßstab dafür könnte durchaus der Standard der neuen Flüchtlingsunterkünfte an der Sporthalle sein.

Im Rahmen der Verkehrspolitik vertritt die FDP Reinheim die Auffassung, dass den Bewohnern in der Goethestraße ein gleiches Recht an Sicherheit und Ruhe zusteht wie den Bewohnern in der Henry-Dunant-Straße, die auf Betreiben dort wohnender Mitbürger zu einer Sackgasse umgestaltet wurde, um den Durchgangsverkehr zu vermeiden. Dies ist umso mehr bemerkenswert, als seit Fertigstellung der B38-Umgehungsstraße für die verkehrseinschränkende Maßnahme kein Grund mehr existiert.

Schließlich wird die FDP Reinheim alle Möglichkeiten ihrer Einflussnahme nutzen, um bei der Hessischen Landesregierung eine Lösung des Innerstädtischen B426- Problems zu erwirken. Die Belastungen durch Feinstaub-, CO2- und Geräuschemissionen müssen deutlich gesenkt werden, um die Gesundheitsgefährdung der Anlieger längs der innerstädtischen Bundesstraßenführung wieder auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Gleichzeitig müssen die Gefahren im Begegnungsverkehr der großen Lastkraftwagen vermindert werden.

Die FDP wirbt mit ihren Kandidaten für eine lebenswertere Stadt Reinheim, in der auch die Naherholungsgebiete aus dem Dornröschenschlaf erweckt werden müssen. Dazu gehört nicht nur eine Verbesserung der Gehwege rund um den Reinheimer Teich und im Reinheimer Stadtwald sondern auch eine aktive Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung.

Einen wesentlichen Beitrag wollen die Freien Demokraten dazu leisten, dass in den städtischen Gremien wie z. B. der Stadtverordnetenversammlung, den Ausschüssen und Ortsbeiräten wieder ein Klima zwischen den Mitgliedern - frei von Bedrohungen, Beschimpfungen und grußlosen Begegnungen - entsteht, damit wieder die Sacharbeit zum Wohle der Bürger in den Vordergrund rückt.

Die Reinheimer FDP- Kandidaten werden alles tun, um sich dieser Herausforderung zu stellen.

Windkraftanlagen in Reinheim

Der Magistrat der Stadt Reinheim benachrichtigte die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag über die mit Mehrheit im Reinheimer Stadtparlament beschlossene Resolution bezüglich der Abstände von Windkraftanlagen und Wohnbebauungen.

In dieser Resolution wird das Land Hessen aufgefordert, dafür zu sorgen, dass größere Abstände zwischen WKA und der Wohnbebauung definiert werden, um damit die Ungleichbehandlung von Siedlungen (1.000 m Abstandsgrenze) und Weilern (600 m Abstandsgrenze) zu beseitigen.

Laut Herrn René Rock, dem FDP-Fachsprecher, hat die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag bereits einen Gesetzentwurf (H10-Gesetz, Abstand = Höhe des Windrades multipliziert mit 10 in Metern) in den Hessischen Landtag eingebracht, welches z. Zt. in Beratung ist. Der Hessische Landtag könnte durch Verabschiedung dieses Gesetzentwurfes diese Ziele tatsächlich realisieren.

Ein Scheitern dieser Initiative wäre von den hessischen Landtagsabgeordneten der CDU, SPD und Grünen zu verantworten. Aus diesem Grunde fordert die FDP Reinheim von den Stadtverordneten im Reinheimer Parlament, sich bei den ihrer Partei zugehörigen Landtagsabgeordneten im Sinne der Resolution unmittelbar einzusetzen.

Ein Licht geht auf in Reinheim

In seinem Antrag vom 24. März 2014 an den Magistrat der Stadt Reinheim beantragte der FDP-Stadtverordnete Klaus Haberstroh, die Straßenecke Wilhelmstraße/Darmstädter Straße unbedingt besser auszuleuchten, da nach Eintritt der Dunkelheit bei der vorhandene Beleuchtung eine sichere Gehwegbenutzung gefährdet ist.

Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, wurde am 02.Dezember 2014 gegen den Widerstand der SPD/Bündnis 90/Grünen Koalition mit 6 Stimmen Mehrheit der Antrag des FDP-Stadtverordneten Klaus Haberstroh mit Drucksache 1638/2014/VV19 beschlossen, die Installation einer Straßenlaterne an der Wilhelmstraße/Ecke Darmstädter Straße zu planen.

Da nach mehr als einem halben Jahr keine Reaktion auf den Stadtverordnetenbeschluss erfolgte, sah sich die Fraktion „Reinheimer Kreis + FDP“ gezwungen, durch eine Anfrage an den Magistrat zu klären, ob noch vor Beginn der dunklen Jahreszeit mit einer Realisierung des Beschlusses zu rechnen sei.

Am 15. Juli 2015 erhielt die Fraktion „Reinheimer Kreis + FDP“ als Antwort, dass die Denkmalschutzbehörde die Aufstellung eines Peitschenmastes am geplanten Standort nicht zulässt. (Von einer Peitschenmastlaterne war nie die Rede!) Es wurde allerdings in Aussicht gestellt, mit den zuständigen Sachbearbeitern noch einmal die Möglichkeiten für eine Zustimmung nach einem Ortstermin zu besprechen.

Dieses Gespräch war offensichtlich von Erfolg gekrönt, denn seit kurzem - gerade noch rechtzeitig vor Einbruch der dunkleren Jahreszeit - wurde eine LED-Straßenlaterne aufgestellt.

Immerhin konnte nun nach mehr als eineinhalb Jahren trotz politischer und bürokratischer Widerstände ein Bürgerwunsch nach mehr Sicherheit realisiert werden.

Umdenken bei der Energiewende - für eine zukunftsfähige Energiepolitik

In einer sehr gut besuchten öffentlichen Kreisvorstandssitzung des FDP Kreisverbandes im „Kalb‘schen Haus“ in Reinheim hat der energiepolitische Sprecher der FDP, der Landtagsabgeordnete René Rock zu den Themen EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) sowie speziell zu Windkraftanlagen Stellung genommen und sich den Fragen interessierter Zuhörer gestellt.
Unter dem Titel: „Umdenken bei der Energiewende – für eine zukunftsfähige Energiepolitik“, „FDP- Landtagsfraktion im Gespräch mit den Bürgerinitiativen (Bürger-Energiegipfel)“ zeigte MdL René Rock in seiner Präsentation „Die Energiewende und ihre Auswirkungen“ den interessierten Zuhörern , dass der vom EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) induzierte verstärkte Ausbau erneuerbarer Energien in der deutschen Stromversorgung keinesfalls zusätzliche CO2- Emissionen vermeidet sondern sie lediglich in andere Sektoren bzw. andere europäische Länder verlagert. Damit sorgt das EEG nicht für mehr Klimaschutz sondern für eine deutliche Stromverteuerung. Dies zeigt unter anderem, dass sich die EEG-Umlage für Haushalte von 0,2 ct/kWh im Jahre 2000 auf 6,1 ct/kWh im Jahr 2014 mehr als verdreißigfacht hat.
Da die Energieeinspeisung durch Windkraft- oder Solaranlagen stark wetterabhängig ist und eine Speicherung der erzeugten Energie z.Zt. technisch nicht möglich ist, müssen für die Grundlasterzeugung konventionelle Kraftwerke weiterhin vorgehalten werden.
Anlässlich des Hessischen Energiegipfels 2011 wurde festgelegt, dass 2% der Landesfläche für Windkraftanlagen vorzusehen sind. Das bedeutet für den Landkreis DA/DI, dass 145 Windkraftanlagen geplant werden müssten. Da die Vorrangflächen sich in dem südöstlichen Teil des Landkreises befinden, können die bisherigen Ausschlusskriterien für WKA nicht aufrechterhalten werden:
Es müssen weitere Vorranggebiete zugelassen werden, der Abstand von WKA zur Wohnbebauung muss von 1000 m auf 600 m verringert werden, WKA müssen auch bei weniger als 5,75 m/s Windgeschwindigkeit zugelassen werden und der Schutzradius um Drehfunkfeuer der Flugsicherung muss auf 3km verringert werden.
Alle im Grenzbereich der erforderlichen Windgeschwindigkeit von 5,75 m/s befindlichen Windvorranggebiete in Reinheim, Groß-Bieberau/Otzberg/Reinheim liegen zu 100% im Flugsicherungsschutzbereich, der Abstand der möglichen WKA-Standorte zu den Bebauungen in Hundertmorgen und Hippelsbach liegt unter 1000m.

Stellungnahme zur Reinheimer Politik und Bürgermeisterwahl

In seiner ersten Mitgliederversammlung des neugewählten Reinheimer FDP-Ortsverbandes wurden unter der Leitung von Ursula Jeromin unter anderem die aktuellen Themen der politischen Situation in Reinheim sowie die anstehende Bürgermeisterwahl diskutiert.

Nachdem 6 Stadtverordnete aus der SPD-Stadtverordnetenfraktion austraten und den sogen. „Reinheimer Kreis“ bildeten, fanden intensive Gespräche zwischen der FDP und dem Reinheimer Kreis statt. Es stellte sich sehr schnell heraus, dass eine Schnittmenge von gleichen politischen Zielsetzungen existiert. Aus diesem Grunde wurde beschlossen, dass der FDP- Stadtverordnete Klaus Haberstroh, der als „Einzelkämpfer“ gemäß Hessischer Gemeindeordnung keinen Fraktionsstatus besaß, mit dem Reinheimer Kreis gemeinsam die Fraktion „Reinheimer Kreis + FDP“ gründete.

Anträge, der Oppositionsparteien, die in der Vergangenheit stets durch die Rathauskoalition, bestehend aus SPD und B‘90/Grüne verhindert bzw. blockiert wurden, erhalten jetzt eine Chance, eine demokratische Parlamentsmehrheit zu erhalten. Ein wesentliches Ziel dieser neuen Fraktion ist eine verbesserte Bürgerbeteiligung und eine Erhöhung der Transparenz der Entscheidungsfindung.

Im Zusammenhang mit der anstehenden Bürgermeisterwahl wurde seitens der Mitglieder die mangelnde Neutralität des amtierenden Bürgermeisters Karl Hartmann genannt. Nach Meinung der FDP verhält sich der derzeitige Bürgermeister eher als SPD-Parteivorsitzender denn als Bürgermeister. Es wurde festgestellt, dass er keine Gelegenheit auslässt, sich negativ zu politisch Andersdenkenden zu äußern. Darüber hinaus ist die FDP der Ansicht, dass nach 30 Jahren Amtszeit ein Wechsel in der Rathausführung sinnvoll erscheint. Aus diesem Grunde kamen die Mitglieder zu dem Entschluss, den Bürgermeisterkandidaten der CDU, Ralf Pittich, zu unterstützen. Seine Ideen bezüglich der Wirtschaftsförderung und Verbesserung der Stadtentwicklung lassen erwarten, dass mittels seiner Politik der Reinheimer Bevölkerungsrückgang gestoppt und die Attraktivität der Stadt Reinheim erhöht werden könnte.

Neuwahl des Reinheimer Ortsvorstandes

Während seiner Ordentlichen Mitgliederversammlung wählte der FDP-Ortsverband Reinheim seinen neuen Vorstand. Dabei wurde die bisherige Vorsitzende Ursula Jeromin erneut in ihrem Amt bestätigt. Zum stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden wurde Klaus Haberstroh, als Schatzmeister Gerd Jeromin gewählt. Barbara von Saary nimmt im neuen Ortsvorstand weiterhin das Amt der Europa-Beauftragten wahr. Zum Beisitzer wählte die Mitgliederversammlung Rainer M. Büschel.

Zu Beginn der Versammlung gedachten die Sitzungsteilnehmer des im November 2013 verstorbenen Schatzmeisters Klaus Schäfer. Es wurde bedauert, dass die Verleihung des Hessischen Landesehrenbriefes ihn nicht mehr zu Lebzeiten erreichte. Der Ehrenbrief wurde vom Landrat Klaus Peter Schellhaas posthum an seine Witwe Gisela Schäfer ausgehändigt.

In Ihrem Rechenschaftsbericht über die zurückliegende Amtsperiode berichtete Ursula Jeromin über die stattgefundenen Ereignisse im Ortsverband. In den Berichtszeitraum fiel unter anderem das 40jährige Jubiläum des FDP-Ortsverbandes Reinheim.

Klaus Haberstroh berichtete, dass es für ihn als „Einzelkämpfer“ im Reinheimer Stadtparlament nicht einfach ist, seine liberalen Ziele durchzusetzen. Umso mehr ist die Reinheimer FDP erfreut über die Realisierung des „Senioren-Aktiv-Treffs“, dessen Grundgedanke auf einem FDP-Antrag beruht.

Die auch von der Reinheimer FDP geforderte Neuregelung der Verkehrsführung am EDEKA-Markt wurde zwischenzeitlich realisiert.

Die Verbesserung der Briefkasten- Situation in der Reinheimer Kernstadt ist nach wie vor ein wichtiges Anliegen zum Wohle der Reinheimer Mitbürger; bisher scheiterten die Bemühungen allerdings an der mangelnden Unterstützung der Rathausverwaltung.

Ein wichtiges Diskussionsthema bildete die im Frühjahr anstehende Bürgermeisterwahl. Obwohl der zur Zeit amtierende Bürgermeister Karl Hartmann noch vor einiger Zeit erklärte, nach 30 Jahren Amtszeit nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung zu stehen, wurde er von seinen Parteifreunden zu einer erneuten Kandidatur gedrängt. Die CDU hat Herrn Ralph Pittich als Bürgermeisterkandidaten nominiert. Beide Kandidaten werden von der FDP im Vorfeld der Wahl kontaktiert; sie erhalten damit die Gelegenheit, der FDP ihre Ziele für die nächste Amtsperiode vorzustellen.

Worum geht es bei der Europawahl? FDP Reinheim und Groß Bieberau hatten eingeladen.


In einer gut besuchten Veranstaltung zum Thema „Worum geht es bei der Europawahl“ sprach am 24.04.2014 Dr. Wolf Klinz, FDP Abgeordneter im Europäischen Parlament und Spitzenkandidat der hessischen FDP für die Europawahl, zu aktuellen Themen der europäischen Politik. Die europäische Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie die Situation in der Ukraine standen im Mittelpunkt seiner Ausführungen. Weiterhin informierte Klinz über die Zusammenarbeit und das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten im europäischen Parlament.

Im Zusammenhang mit der Ukraine-Situation führte Klinz aus, dass die Europäische Union viel früher mit der Russischen Föderation hätte Kontakt aufnehmen müssen, um eine Eskalation in der Ukraine zu vermeiden. Die Loslösung der Krim von der Ukraine durch Annexion durch die Russische Föderation kann völkerrechtlich nicht akzeptiert werden, aber eine Volksabstimmung über die Zugehörigkeit der Krim hätte längerfristig im Einvernehmen zwischen beiden Nationen vorbereitet werden müssen. Nach Klinz‘ Meinung kann eine Lösung der Ukraine- Krise nur mit Beteiligung der EU, der Ukraine und Russland gemeinsam erfolgen.

Unter Moderation von Barbara von Saary folgte eine lebhafte Diskussion, in der Dr. Klinz die Vorteile der Europäischen Union für alle Mitgliedstaaten deutlich hervorhob. Die von einigen Parteien angestrebte Rückführung auf die Nationalstaatlichkeit brächte für alle Bürger der Europäischen Union gravierende Nachteile.

Echo Online: Rückblick auf 40 Jahre

Das Echo Online hat in einem Artikel über unsere Feier zu 40jährigem Bestehen berichtet.
Den Artikel können Sie online oder hier bei uns als pdf lesen.

Landrat Schellhaas verleiht Ehrenbrief des Landes Hessen posthum an Klaus Schäfer

In einer Feierstunde im kleinen Kreise von Familienangehörigen und Vertretern des Reinheimer FDP-Ortsvorstandes überreichte der Landrat des Landkreises Darmstadt/Dieburg, Klaus- Peter Schellhaas, am 30. Januar 2014 posthum den Landesehrenbrief für Herrn Klaus Schäfer an seine Witwe Gisela Schäfer.
Er würdigte in seiner Rede das besondere und vorbildhafte Engagement des Geehrten in seinen vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten im sozialen und politischen Bereich.

FDP Reinheim trauert um Klaus Schäfer

Klaus Schäfer Am 4. November 2013 verstarb Klaus Schäfer, das langjährige Mitglied der Reinheimer Liberalen, im Alter von 78 Jahren. Klaus Schäfer vertrat die Interessen der Reinheimer FDP in verschiedenen kommunalpolitischen Angelegenheiten zum Wohle der Reinheimer Bevölkerung. So war er einige Jahre ehrenamtliches Magistratsmitglied, Stadtverordneter und eine der tragenden Säulen im Reinheimer FDP-Ortsverband.
Viele Jahre führte er den Ortsverband als Vorsitzender und nahm bis zuletzt das Amt des Schatzmeisters wahr. Während seiner Zeit als Stadtverordneter fiel er stets durch seine Ideen und konstruktiven Redebeiträge auf. Vor dem Hintergrund seiner profunden Kenntnisse der Geschichte und Zusammenhänge der Reinheimer Kommunalpolitik konnte er seinen Mitstreitern manch guten Rat geben. Es sollte nicht vergessen werden, dass auf seine Initiative und seinen persönlichen Einsatz die Reinheimer Spielzeugbörse geschaffen wurde, die damit einen weit über die Stadtgrenzen hinausgehenden Bekanntheitsgrad erlangte.
Klaus Schäfer erwartete für seinen Einsatz nie eine öffentliche Belobigung. Vielleicht ist es in seinem Sinne, dass der Anruf aus dem Landratsamt mit der Bitte um Terminabsprache zur Verleihung des Ehrenbriefs des Landes Hessen ihn leider nicht mehr zu Lebzeiten erreichte.

Diskussionsveranstaltung zum Thema "Soziale Gerechtigkeit" mit MdB Dr. Heinrich Kolb

Am 04. September 2013 fand in der Blauen Hand in Groß-Bieberau eine öffentliche Diskussionsveranstaltung mit dem sozial- und rentenpolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Heinrich Kolb zum Thema "Soziale Gerechtigkeit" statt. Eingeladen hatten hierzu die FDP Ortsverbände Reinheim und Groß-Bieberau.

Heinrich Kolb im Gasthof zur Blauen Hand zum Thema Soziale Gerechtigkeit

In der gut besuchten Veranstaltung erläuterte Dr. Kolb zunächst die verschiedenartigen Begriffe der sozialen Gerechtigkeit, angefangen von der Chancengerechtigkeit über die Einkommensgerechtigkeit bis hin zur Verteilungsgerechtigkeit. Ein wesentlicher Punkt seiner Aussage war, dass es nur gerecht sei, wenn der arbeitende Mensch mehr erhält als ein arbeitsloser Mensch nach dem Motto: Arbeit muss sich lohnen. Sein Politikziel ist die Sicherung der Chancengerechtigkeit, bei der die Leistungsbereitschaft anerkannt und Kompetenzen vermittelt werden. Er legte dar, dass es "sozial gerecht" ist, wenn alle Menschen faire Chancen haben und unabhängig von ihrer Geburt, Herkunft oder Geschlecht in die Lage versetzt werden, ihre eigenen Potenziale auszuschöpfen und ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten in Freiheit zu führen. Eine Bevormundung durch den Staat wird von ihm generell abgelehnt. Andererseits ist jedoch der Staat verpflichtet, für all die Menschen Sorge zu tragen, die aufgrund ihrer persönlichen Verhältnisse nicht in der Lage sind, ihr Leben zu gestalten. Kolb übte Kritik an der Definition "Armut", da dieser Begriff eine rein mathematische Rechengröße ist. Bei Zunahme des Einkommens Einzelner sinkt nicht etwa die Armutsgrenze sondern sie steigt an. Ein weiterer Grundsatz liberaler Politik ist nach Kolbs Meinung die Vielfalt im Bildungssystem, die es ermöglicht, unterschiedliche Begabungen individuell fördern zu können und nach Abschluss eine, den Fähigkeiten entsprechende Beschäftigung zu finden. Hierzu gehört jedoch auch eine gewisse Flexibilität des Einzelnen, mit der Bereitschaft, auch Arbeitsplätze außerhalb der Wohnregion zu akzeptieren.

Nach seinem Vortrag stand Dr. Kolb den Veranstaltungsteilnehmern noch lange zur Diskussion über die soziale Gerechtigkeit zur Verfügung. Die von den Teilnehmern gestellten Fragen wurden ausführlich und zufriedenstellend von ihm beantwortet.
Die beiden Vorsitzenden der FDP Ortsverbände Ursula Jeromin und Martin Engelhardt bedankten sich beim Gastredner für die hervorragenden Ausführungen zu dieser komplexen Materie.

Verbesserung der Briefkasten-Situation in Reinheim

Die Reinheimer Liberalen erhielten Hinweise und Wünsche von Mitbürgern aus der Reinheimer Kernstadt bezüglich schlechter Platzierung bzw. Zugänglichkeit von Briefkästen. Daraufhin setzten sich die Liberalen mit der Deutschen Post in Verbindung, um zu klären, ob eine grundsätzliche Verbesserung der gegenwärtigen Situation möglich ist.

Bei einem Gespräch mit dem zuständigen Regionalbeauftragten der Post AG, sah dieser die Änderungswünsche als realisierbar an. In diesem Zusammenhang wurde auch die Aufstellung ein Briefmarkenautomaten erörtert. Im Detail wurden folgende Wünsche diskutiert:

Der FDP – Stadtverordnete Klaus Haberstroh stellte einen Antrag an den Magistrat der Stadt Reinheim mit der Bitte, die vorgenannten Änderungswünsche im Einvernehmen mit der Deutschen Post AG umzusetzen.

Ortsverband blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2012 zurück

In der ersten Mitgliederversammlung 2013 gab die Vorsitzende Ursula Jeromin einen Bericht über die Aktivitäten des Ortsverbandes im zurückliegenden Jahr.

Auf Initiative des FDP OV beantragte der Stadtverordnete Klaus Haberstroh, den Reinheimer Weihnachtsmarkt vom Einkaufszentrum in die Altstadt (Hofgut/Kirchstraße) zurück zu verlegen. Dieser Antrag wurde auch von der CDU-Fraktion unterstützt. Trotz der zunächst ablehnenden Haltung des Bürgermeisters konnte infolge der Bereitschaft einer Vielzahl Gewerbetreibender und Vereine die Rückverlegung bereits im Jahre 2012 stattfinden und wurde, wie die hohen Besucherzahlen erkennen ließen, ein voller Erfolg.

Der von Klaus Haberstroh eingebrachte Antrag auf Einrichtung eines generationsübergreifenden Spielplatzes stieß im Parlament auf hohe Resonanz und führte letztlich zur Bildung eines Arbeitskreises zu diesem Thema, bestehend aus interessierten Bürgern, Gruppen etc. Unter dem Arbeitstitel "Senioren Aktiv Treff SAT" werden unter der Leitung von RA Manfred Hessel Realisierungsvorschläge für Reinheim und seine Stadtteile erarbeitet.

Der eingebrachte Antrag zur Einrichtung einer Bürgersprechstunde, jeweils vor Beginn einer jeden Stadtverordnetenversammlung wurde von Klaus Haberstroh zurückgezogen, da die von den übrigen Parteien im Vorfeld abgegebenen Meinungen hierzu eine Ablehnung erwarten ließen. Umso erstaunter musste die FDP feststellen, dass die Fraktion der Grünen trotz der zuvor angekündigten Ablehnung nun selbst zu einer Bürgersprechstunde einlud.

Erfreut stellte Ursula Jeromin fest, dass die CDU/FDP- geführte Landesregierung für die Kinderbetreuung und die frühkindliche Bildung 868 Mio. EUR investiert. Davon fließen rund 100 Millionen EUR direkt in den Ausbau der U3-Betreuung. Für Reinheim bedeutet dies eine Zuweisung als Abschlagszahlung für das Jahr 2013 in Höhe von 175.843,31 EUR.

FDP erfreut über die Reaktionen auf FDP-Antrag zum Generationenspielplatz

Hoch erfreut zeigten sich die Mitglieder der Reinheimer FDP bei ihrer letzten Versammlung darüber, dass der vom FDP-Stadtverordneten Klaus Haberstroh eingebrachte Antrag auf Einrichtung eines generationsübergreifenden Spielplatzes auf so viel Gegenliebe bei den Reinheimer Parlamentariern stieß. Da jedoch die einzelnen Fraktionen unterschiedlicher Meinung über die Gestaltung einer solchen Anlage sind, wurde beschlossen, einen Arbeitskreis zu diesem Thema zu bilden, in dem außer der im Parlament vertretenen Parteien interessierte Vereine und Bürger und Bürgerinnen Ihre Vorstellungen und Ideen einbringen können.

Die konstituierende Sitzung findet am 23.11.2012 um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt.

FDP für individuelle Bürgersprechstunden

Bereits vor mehr als einem Jahr im August 2011 beantragte die damalige Stadtverordnete Barbara v. Saary die Einrichtung einer Bürgersprechstunde vor Beginn der Stadtverordnetenversammlung, um den Reinheimer Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit zu geben, ihre Anliegen vorzutragen.
Leider fand dieser Antrag keine Resonanz bei den im Parlament vertretenen Fraktionen und in den beratenden Ausschüssen. Damit drohte die Ablehnung durch die Stadtverordnetenversammlung.
Aus diesem Grund wurde während der letzten Mitgliederversammlung des FDP-OV Reinheim beschlossen, den Antrag zurück zu ziehen. (So geschehen in der letzten Stadtverordnetenversammlung). Stattdessen wollen die Reinheimer Liberalen künftig einen individuellen Weg gehen und in Bürgersprechstunden unabhängig von den Stadtverordnetenversammlungen den Reinheimer Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu einem unmittelbaren Gespräch bieten.

FDP für die Einrichtung eines generationsübergreifenden Spielplatzes

Während seiner letzten Mitgliederversammlung diskutierte der FDP-Ortsverband Reinheim über die Schaffung eines generationsübergreifenden Spielplatzes im Stadtgebiet Reinheim. Solche Einrichtungen wurden bereits in anderen Landkreisgemeinden realisiert und erfreuen sich wachsender Beliebtheit.
Nach Vorstellungen der FDP-Mitglieder sollte dieser Spielplatz erwachsenengerechte Geräte mit entsprechenden Benutzungsanweisungen (Piktogrammen) erhalten. Auch eine Minigolfanlage und ausreichende Ruhebänke sind wünschenswert.
Bereits im Jahre 2006 beantragte die Reinheimer FDP-Stadtverordnete Barbara v. Saary ein derartiges Projekt, das im Parlament jedoch keine Mehrheit fand. Aus diesem Grunde wird der FDP-StV. Klaus Haberstroh erneut einen entsprechenden Antrag vorlegen.

Konzept zur Stadtentwicklung

In seiner letzten Vorstandssitzung diskutierten die Mitglieder des FDP-Ortsverbands neben dem aktuellen Thema "Verlegung des Weihnachtsmarktes zurück in die Kirchstraße" auch die von der Stadt Reinheim beauftragte Studie zur Entwicklung der Innenstadt.

Laut Pressemitteilung plant die Stadt nunmehr, durch ein Fachbüro ein "Konzept zur Innenstadtentwicklung nach der Fertigstellung der B38 Ortsumgehung" erstellen zu lassen. Mit einiger Zufriedenheit nahm die ehemalige FDP-Abgeordnete im Reinheimer Stadtparlament, Barbara von Saary, die Absichten der Stadt zur Kenntnis.

In genau diese Richtung hatten schon vor Jahren Anträge der FDP-Abgeordneten gezielt:
Im ersten Antrag von Juli 2007 wurde der Magistrat der Stadt Reinheim aufgefordert, im Nachgang zu dem alsbald vorliegenden Verkehrsentwicklungsplan (VEP) für den Kreis Darmstadt-Dieburg und - basierend auf den dann vorliegenden aktuellen Daten - für die Stadt Reinheim ebenfalls einen Verkehrsentwicklungsplan in Auftrag zu geben. Frau von Saary argumentierte damals, dass - nach Fertigstellung der Umgehungsstraße - neben der Verkehrsführung für den Verkehr durch die Kommune auch für die Leitplanung für den Verkehr innerhalb der Kommune (und hier unter besonderer Berücksichtigung der Belange des Fußgänger- und Radfahrerverkehrs) künftig praktikable Lösungen angeboten werden müssten.
Dieser Antrag wurde mit der rotgrünen Mehrheit vom Stadtparlament abgelehnt.

Im April 2009 machte von Saary einen erneuten Vorstoß. In ihrem Antrag forderte sie den Magistrat der Stadt Reinheim auf, eine "städtebauliche und verkehrliche Rahmenplanung für die Stadt Reinheim" erstellen zu lassen.
Auch dieser Antrag wurde vom Stadtparlament abgelehnt.

Jetzt - endlich - wache die Stadt auf, stellte der FDP-Vorstand fest. Es sei schade, dass jetzt erst die Aufträge zur Bewertung der verkehrlichen Entwicklung sowie zur Erstellung eines Konzepts zur Entwicklung der Innenstadt vergeben wurden. Erfahrungsgemäß (und bei seriöser Abwicklung) könnten die Aufträge nicht kurzfristig erfüllt werden.
So müsse wohl - auch nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße - der eigentlich sehr reizvolle Stadtkern mit Stadtkirche, Hofgut, Kalb‘schem Haus und Kirchstraße noch eine ganze Weile auf seine Erweckung aus dem Dornröschenschlaf warten.

Neuregelung der Verkehrsführung zum/vom EDEKA Markt

In seiner letzten Mitgliederversammlung diskutierte der FDP-Ortsverband unter anderem über die Änderung der Verkehrsführung zum und vom EDEKA -Markt. Es wurde beschlossen, eine Anfrage an den Bürgermeister der Stadt Reinheim als zuständige Ordnungsbehörde zu richten, inwieweit die Möglichkeit besteht, eine Linksabbiegerspur vom Parkplatz des EDEKA- Marktes auf die Darmstädter Straße einzurichten. Die gegenwärtige Regelung führt immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen, weil Verkehrsteilnehmer, die in südliche Richtung fahren möchten, zunächst nach rechts abbiegen müssen und danach die nächstbeste Möglichkeit zum Wenden nutzen. Nach Meinung der Liberalen ist die notwendige Straßenbreite vorhanden.

Neuwahl des Reinheimer FDP-Ortsvorstandes

Während seiner Ordentlichen Mitgliederversammlung wählte der FDP-Ortsverband Reinheim seinen neuen Vorstand. Dabei wurde die bisherige Vorsitzende Ursula Jeromin in ihrem Amt bestätigt. Zum stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden wurde Klaus Haberstroh , als Schatzmeister Klaus Schäfer gewählt. Barbara von Saary nimmt im neuen Ortsvorstand das Amt der Europa-Beauftragten wahr. Zu Beisitzern wählte die Mitgliederversammlung Ingo Jeromin, Stefan Birkenbusch und Gerd Jeromin.

In Ihrem Rechenschaftsbericht über die zurückliegende Amtsperiode berichtete Ursula Jeromin über die von der FDP Reinheim erfolgten Aktionen. Sie hob hervor, dass die FDP anlässlich der Kommunalwahl im letzten Jahr erneut einen Sitz im Reinheimer Stadtparlament erreichen konnte. Dieses Amt wird seit Oktober 2011 von Klaus Haberstroh wahrgenommen.

Im weiteren Verlauf ihrer Sitzung diskutierten die Mitglieder die Ziele für die kommunale Parteiarbeit.

Nach wie vor ist die Reinheimer FDP der Ansicht, dass der Weihnachtsmarkt wieder in die Kirchstraße, einschließlich Hofgut und Stadtpark zurückverlegt werden soll. Die Attraktivität dieses Altstadt-Kernbereichs, die bereits durch die Privatinitiativen eines Reinheimer Mitbürgers in Form der Stadtpark-Brunnenrenovierung und durch Restaurierung des „Kalb’schen Hauses“ eine merkliche Verbesserung erfahren hat, sollte durch den Weihnachtsmarkt gesteigert werden. Das historische Ambiente der Altstadt und die zur Adventszeit stattfindenden Veranstaltungen in der ebenfalls restaurierten Stadtkirche tragen mit ihrer besinnlichen Atmosphäre zur höheren Akzeptanz des Weihnachtsmarktes bei. Ein entsprechender Antrag wurde von Klaus Haberstroh zur Behandlung in der nächsten Stadtverordnetenversammlung gestellt.

Ein weiteres Anliegen der Reinheimer FDP ist die von ihr geplante Bürgerbeteiligung in Form einer Bürgersprechstunde, die jeweils vor Beginn einer Stadtverordnetenversammlung stattfinden sollte.

Außerdem sollte im Reinheimer Stadtparlament eine Neuregelung der Verkehrsführung am EDEKA-Markt diskutiert werden.

Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr

...wünscht Ihnen Ihr FDP-Ortsverband Reinheim.

Wechsel im Stadtparlament

Frau Barbara von Saary hat in diesem Monat Ihr Mandat als Stadtverordnete aus persönlichen Gründen niedergelegt. Herr Klaus Haberstroh wird das Mandat übernehmen und die Reinheimer FDP in Zukunft im Stadtparlament vertreten.

Wir danken Frau Saary für Ihr Engagement und Ihren Einsatz für die Reinheimer FDP im Stadtparlament.

Gemeindewahl 2011 (Ergebnis)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Reinheimer FDP,

Die Ergebnisse der Kommunalwahl in Reinheim können im Internet unter folgendem Link eingesehen werden:
http://www.reinheim.de/Kommunalwahl-2011.1855.0.html

Leider konnten wir das uns gesetzte Ziel nicht erreichen und werden in dem künftigen Stadtparlament wieder nur mit 1 Sitz vertreten sein. Wieder gewählt ist auf Platz 1 Barbara v. Saary. Herzlichen Glückwunsch!

Allen Wählern, Mitgliedern und Freunden der Reinheimer FDP herzlichen Dank für ihre Unterstützung!

Ihr FDP-Ortsverband

Gemeindewahl 2011

Für die Gemeindewahl (Wahl zur Stadtverordnetenversammlung) am 27. März im Wahlkreis Stadt Reinheim wurde von uns folgende Kandidatenliste (geordnet) vorgeschlagen:

Wir haben den Überblick!
  1. Herr Schäfer, Klaus (Dipl. Verwaltungswirt)
  2. Herr Haberstroh, Klaus (Kaufmann i. R.)
  3. Frau Saary, Barbara (Lehrerin i. R.)
  4. Frau Jeromin, Ursula (Dipl. Verwaltungswirtin)
  5. Herr Djamali-Kharandjani, Sascha (Dipl. Wirtsch. Ing. Immob.wirtsch.)
  6. Herr Jeromin, Ingo (Dipl.Wirtsch.Ing.)
  7. Herr Fülbert, Alexander (Verwaltungsangestellter)
  8. Herr Jeromin, Gerd (Dipl. Ingenieur)
  9. Herr Holl, Winfried (Richter)
  10. Herr Saary, Endre (Dipl. Ingenieur)
  11. Frau Schäfer, Gisela (Textil-Fachverkäuferin i. R.)

Mehr Informationen zu den Kandidaten gibt es auf den einzelnen Kandidatenseiten oder auf unserem Flyer.

Ortsverband Reinheim mit neuer Webpräsenz

Wir Reinheimer freie Liberale begrüßen Sie ganz herzlich auf unserer neuen Webseite!

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und wünschen Ihnen einen informativen Aufenthalt.